19.09.2014 - ACHTUNG - Eventuelle Minengefährdung am Tulove Grede

Ein Winnetoufan ist gerade aus Starigrad zurückgekehrt und hat mir von einer Minensuchaktion am Tulove Grede berichtet. Der Bereich des Kamms zwischen Gipfelplateau und Sterbestelle war gesperrt und ein Minensuchteam dort aktiv. Leider war eine Verständigung schwierig. es soll sich aber um eine Aktion infolge akuter Gefährdung gehandelt haben. Offiziell galt die Räumung am Tulove für abgeschlossen. Bisher ist mir nicht bekannt, was der offizielle Grund für die Aktion war, welches Ergebnis die Suche hervorgebracht hat, und ob der Bereich wieder frei oder gesperrt ist.

Ich versuche derzeit weitere Infos zu bekommen. Sobald mir weitere Erkenntnisse vorliegen werde ich berichten.

In jedem Fall bitte ich, sollten in dem Bereich Warnschilder stehen, diese unbedingt zu beachten und den Bereich nicht zu betreten.

Update 01.10.2014: Der Weg zur grünen Wiese, die Wiese selbst und auch der Aufstieg zur Sterbestelle sind frei. Dort stehen keine Warnschilder. Über die Region oberhalb der Sterbestelle, dort wo das Minenräumteam aktiv war, habe ich noch keine Informationen.

Update 10.10.2014: Auch oben am Kamm. der Verbindung zwischen Gipfelplateau und Sterbestelle stehen keine neuen Warnschilder. Aus welchem Grund das Minensuchteam dort oben war und auch ein eventuelles Ergebnis konnte ich nicht ermitteln. Selbst Einheimische, die am Tulove unterwegs sind, konnten keine Hinweise geben. Größtenteils hatten sie nicht mal Kennznis davon, dass dort oben ein Team unterwegs war.


Minensituation am Tulove Grede (2013)
Die vermehrte Anzahl von Anfragen zur Minensituation am Tulove Grede veranlasst mich, gerade jetzt nochmals detailliert darauf einzugehen. Ein aktueller Grund, etwa eine neu bekanntgewordene Gefährdung, oder auch andere neue Erkenntnisse sind mir nicht bekannt.

Nach wie vor kann ich dazu keine verbindliche Aussage machen. Jeder muß für sich von offiziellen Stellen entsprechende Informationen einholen und allein entscheiden, welche Gebiete er betritt und welche nicht.

Infos für das Gebiet um Zadar und den Tulove Grede über:
Podružnica Zadar, S. Radića 1, 23 000 Zadar
Tel. +385 23 224 870
Fax. +385 23 224 871, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.hcr.hr

Die hauptsächlich verwendeten PROM-1-Minen sind aus Metall und daher mit Metalldetektoren leicht zu orten. Aus diesem Grunde gehe ich davon aus, dass die Wege, Pfade und Wiesen heute unbedenklich sind. Für die Geier- und Gräberwiese ist im Misportal keine Minengefährdung eingetragen. Auch der direkte Bereich des Kraters ist nicht verzeichnet.
In den mir vorliegenden Unterlagen, die allerdings aus 2008 sind, ist das Gebiet südlich des Kraters sehr gefährdet und auch der Weg zur Grünen Wiese, die Wiese selbst, sowie der Weg über den Kamm und der Bereich der Sterbestelle.
Auf dem Weg von der Geierwiese zur Grünen Wiese wurden Minen gefunden, ebenso auf dem Weg über den Kamm. Anfang 2009 wurde die Minenräumung am Tulove Grede abgeschlossen (s. Bekanntachung unten). Darunter dürften auch der Weg zur grünen Wiese und die grüne Wiese fallen und daher heute ebenso unbedenklich sein.

Bedenklich halte ich aber noch nach wie vor unwegsames, felsiges, überwuchertes Gelände. In einem solchen Gelände stellt sich die Suche sicherlich nicht so einfach dar. Entlang der Passstraße wird vor dem Betreten derartiger Geländeflächen durch Minenschildern nach wie vor entsprechend gewarnt. Im Bereich der Drehorte oben am Tulove befindet sich ein eben solches Gelände im Bereich der Sterbestelle. Von der grünen Wiese hoch zur Sterbestelle und auf ihr selber dürfte keine Gefahr bestehen. Sowohl der Aufstieg durch die Felsen als auch das kleine Plateau sind gerodet und mittlerweile von vielen Fans begangen worden. Anders sehe ich den Bereich oberhalb der Sterbestelle bis zum Fingerfelsen. Hier liegen die Drehorte der Verfolgung aus Winnetou 3. Teil. In diesem Abschnitt wurde nichts gerodet und man muß sich seinen Weg mühsam durch das Gestrüpp und über die Felsen bahnen. Viele Stellen sind unpassierbar, einen festen Weg gibt es nicht. Ich bin dreimal in diesem Bereich gewesen, jedesmal mit einem unguten Gefühl. Wenn es noch eine kritische Stelle gibt, dann diese hier, zumal sie im Plan von 2008 als gefährdet eingezeichnet ist.

Die folgende Grafik zeigt den Auszug aus dem Misportal von 2008 1:1 überlagert auf einen Auszug aus Google-Maps:


Leider liegen mir keine Unterlagen des Misportals nach der Räumung vor. Ab Sommer 2009 habe ich dennoch, wie unzählige anderer Fans auch, sämtliche Drehorte um den Tulove Grede mehrfach besucht. Zunächst zweimal mit ortskundigem Führer, danach ohne. Zur Grünen Wiese bin ich mehrmals auf dem Trampelpfad von der Geierwiese, als auch über den Kamm gegangen. Letzteren Weg allerdings wie erwähnt mit gemischten Gefühlen. Die Grüne Wiese nutzt der Hirte Miele gelegentlich als Weide.

Eine offizielle Freigabe wird die Regierung wohl nicht erteilen. Denn keiner wird die Garantie übernehmen, dass alle Minen gefunden und beseitigt wurden. Es wird so sein wie bei Operationen oder Flugreisen. Täglich werden tausende durchgeführt, aber eine Garantie gibt es auch hier nicht.


Bekanntmachung vom 15.04.2009 zur Minenräumaktion am Tulove Grede

Završen projekt razminiranja na podrucju Tulovih Greda
15.04.2009
Projekt razminiranja i pretraživanja «Površine na širem podrucju Grada Obrovca i Opcine Jasenice» koji ukljucuje i razminiranje dijela Tulovih Greda na podrucju Parka prirode Velebit, uspješno je završen. Ukupna površina projekta iznosi 202.530 m2, a radove vrijednosti 2.266.818,93 kuna izvodila je tvrtka Centurion d.o.o. iz Siska. Posebnost ovog projekta je cinjenica da ce se dijelom financirati sredstvima prikupljenim tijekom akcije «Neminovno», a koju su zajedno pokrenuli Hrvatski radio, tvrtka Outdoor Akzent i HCR u suradnji sa zakladom Hrvatska bez mina.

Usporedno s kampanjom jumbo-plakata, u emisijama Drugog programa Hrvatskog radija, promovira se akcija prikupljanja sredstava za razminiranje Tulovih Greda. Zahvaljujuci angažmanu donatora poput Kneževine Monako i Italije, ali i brojnih pojedinaca poput onih u kampanji emisije Vikendica 2. programa Hrvatskog radija, dio mina je uklonjen s podrucja Parka prirode Velebit, ali još uvijek preostaje više od 46 km2 pod minski sumnjivim površinama.

Übersetzung folgt ...

Die Aktion Minensuche auf dem Gebiet Tulove Grede ist abgeschlossen.
15.04.2009
Das  Projekt Minensuche und -räumung auf dem großen Gebiet der Stadt Obrovac und der Gemeinde Jasenice, das auch die Demontage  im Naturpark Velebit einschließt, ist erfolgreich beendet. Auf einer Fläche von 202.530 m² wurden die Arbeiten im Wert von 2.266.818,93 Kuna durch die Firma Centurion d.o.o. Sisak ausgeführt. Eine Besonderheit ist, dass ein Teil dieses Projektes mit den gesammelten Mitteln aus der Aktion "Neminovno", die gemeinsam vom kroatischen Radio, der Firma Outdoor Akzent und dem HCR, der Stiftung Kroatien ohne Minen, initiiert wurde, finanziert wird.

Gleichzeitig  wurden mit der Jumbo-Plakat-Kampagne im zweitem Programm von Radio Croatia die Mittel für die Minenräumung am Tulove Grede gesammelt. Dank des Engagements der Sponsoren, des Fürstentums Monaco und Italiens, sowie einzelner Personen aus der Kampagne der Sendung "Vikendica" des Zweiten Programms von Radio Croatia, konnte ein Teil der Minen aus dem Naturpark Velebit beseitigt werden. Es verbleibt aber immer noch eine minengefährdete Fläche von mehr als 46 km².

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